Arendo Zuckerwattemaschine „Cloudy“ im Test

Zuckerwatte fast wie auf dem Jahrmarkt – das verspricht Arendo mit der Zuckerwattemaschine „Cloudy“, die es bereits für unter 30 Euro (Stand: 01. Oktober 2015) im Handel erhältlich gibt. Was Sie dabei gut kann und wo andere Modelle besser sind, zeigen wir Ihnen in unserem Test.

In einer hübschen und etwas verspielten Verpackung kommt die Arendo Zuckerwattemaschine zu uns und hinterlässt dabei einen guten ersten Eindruck. Alles ist recht sicher verpackt – wenn auch recht viel mit Klebeband gearbeitet wurde. Nach dem Auspacken fällt vor allem auf: Die Arendo Zuckerwattemaschine ist äußerst kompakt und lässt sich dank abnehmbarer Zuckerwatteschale auch problemlos in der Küche verstauen, wenn sie nicht benötigt wird. Im Lieferumfang sind die Zuckerwattemaschine mit Zuckerwatteschale und dem rotierendem Kopf in Einzelverpackung, eine Messlöffel für den Zucker und den einer Packung langer Zuckerwattestäbchen aus Holz.

Der Aufbau ist denkbar einfach: Der rotierende Kopf wird einfach in das Gerät eingesteckt, hier sind keine Schrauben und kein festzurren nötig. Die Zuckerwatteschale wird ganz einfach auf das Gerät gesteckt, und schon kann die erste Runde Zuckerwatte losgehen.

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Arendo Zuckerwattemaschine – Das Gerät

Die Arendo Zuckerwattemaschine ist ohne Schirm gerade einmal so groß wie eine Küchenwaage und hat ein zeitloses, fast etwas niedliches Design. Die Verarbeitung scheint auf dem ersten Blick hervorragend, was sich auch im weiteren Test bewiesen hat. Auf der Unterseite der Maschine sind 3 Saugnäpfe, die für einen sicheren Stand sorgen und die Schwingungen der Zuckerwattemaschine gut abdämpfen. Ein kleiner roter An/Aus-Schalter ist das einzige, was zur Bedienung des Gerätes gebraucht wird.

Die Zuckerwatteschale ist gut verarbeitet, hat keinerlei Grat und ist spülmaschinenfest. Der Kunststoff der Schale ist etwas weich, sodass Sie sich leicht verwinden lässt – das stört beim Gebrauch aber nicht. Einzig die Kratzeranfälligkeit hat uns ein wenig gestört, denn selbst bei sorgfältiger Handwäsche lassen sich diese in der Zuckerwatteschale nicht vermeiden.

Einen Spritzschutz hat die Arendo Zuckerwattemaschine leider nicht. Dies gibt es nur bei den etwas teureren Geräten. In unserem Test viel das allerdings nicht unangenehm auf, denn dank der großen Zuckerwatteschale ging nur sehr wenig Zucker daneben. Sie müssen sich also keine Gedanken um eine verwüstete Küche machen.

Zuckerwatte selber machen mit der Arendo Zuckerwattemaschine

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Mit der Zuckerwattemaschine von Arendo läuft das Zuckerwatte selber machen denkbar einfach: Das Gerät wird über den An/Aus-Schalter eingeschaltet und eine kurze Zeit vorgeheizt. Keine beissenden Plastikgerüche beim Aufheizen und ein sicherer Stand zeugen von einer sehr guten Qualität. Nach gut einer Minute sollten Sie das Gerät wieder ausschalten, denn lassen Sie die Zuckerwattemaschine zu lange vorheizen, karamelisiert der Zucker zu schnell und zieht keine Fäden mehr, sondern landet fast komplett in der Zuckerwatteschale.

Wenn der sich drehende Kopf nach dem Ausschalten wieder zum stehen gekommen ist, wird es Zeit, den Zucker in die Öffnung des Kopfes zu geben. Hier reichte in unserem Test ein halber Messlöffel völlig für eine doch beachtliche Zuckerwatte. Achtung: Der Kopf ist heiß, kommen Sie also nicht mit der Hand gegen das Metall. Danach kann die Arendo Zuckerwattemaschine einfach wieder angeschaltet werden. Nach kurzer Wartezeit bilden sich schon die ersten Zuckerwattefäden und nach ein- bis zwei Testläufen klappt auch das „aufwickeln“ der Zuckerwatte fantastisch.


Wenn der Zucker aufgebraucht ist und sich keine Fäden mehr in der Schale bilden, können Sie das Gerät ausschalten. Hier entsteht dann etwas „Dampf“, der vom rotierenden Kopf aufsteigt. Keine Sorge, das Gerät fängt nicht Feuer, der übrige Zucker auf dem Kopf wird nur etwas heiß und karamelisiert, wodurch etwas „Rauch“ entsteht, der aber nach wenigen Sekunden verfliegt.

Die Arendo Zuckerwattemaschine reinigen

Nach über 10 erfolgreichen Testläufen am Stück haben wir die Arendo Zuckerwattemaschine für’s erste wieder abgebaut. Die Reinigung ist denkbar einfach: dabei wird einfach die Zuckerwatteschale abgenommen (diese wird nicht sonderlich heiß) und entweder in die Spülmaschine gelegt oder abgespült. Der Zucker, der in der Schale klebt, lässt sich dabei aber auch per Hand sehr einfach entfernen.

Den rotierenden Kopf sollten Sie erst säubern, wenn er genügend abgekühlt ist. Hier reicht auch eine einfache Reinigung per Hand mit warmem Wasser, um das Gerät wieder vollständig sauber zu bekommen.

Einzig die Zuckerwattemaschine an sich lässt sich etwas schwierig reinigen: Denn schwingt man das Zuckerwattestäbchen beim ersten Versuch noch etwas zu hastig in der Schale herum, kann etwas Zucker in die Nähe des Heizelementes gelangen. Hier muss mit einem angefeuchteten Tuch nachgeholfen werden, denn Nass darf die Elektronik der Arendo Zuckerwattemaschine nicht werden.

Arendo Zuckerwattemaschine: Unser Fazit

Unzählige selbstgemachte Zuckerwatten, große Kinderaugen und noch viel mehr große Augen von Kindgebliebenen später, wollen wir hier unser Fazit zur Arendo Zuckerwattemaschine fällen. Die Zuckerwattemaschine hat auch den Dauerbetrieb gut überstanden, ist auch heute noch Top in Schuss hat viel Freude bereitet. Die Zuckerwatten werden sehr fluffig und richtig groß, was auch der Zuckerwatteschale zuzuschreiben ist, die eine sehr weite Öffnung hat und deshalb deutlich einfacher zum „wickeln“ der Zuckerwatte ausfällt, als bei Zuckerwatteschalen mit Spritzschutz. Dafür hat das ein- oder andere Mal der Tisch feucht abgewischt werden müssen, da doch selten etwas daneben geht.

Von unserer Seite aus ist die Arendo Zuckerwattemaschine eine klare Kaufempfehlung.